Stellungnahme zum Artikel Lust am Lesen von Ulrich Greiner

29. Januar 2026

Im Jahr 2005 sprach Ulrich Greiner in einem Artikel aus dem Buch «Ulrichs Greiners Leseführer» von C. H. Beck, über die Frage warum wir, die Menschen lesen.

Herr Greiners Meinung ist, dass wir Texte nicht aus unterhaltungszwecken oder um uns zu amüsieren lesen, auch nicht um etwas zu lernen, über andere Länder, andere Sitten oder andere Zeiten, sondern um einen Rückziehungsort vor der realen Welt in eine fiktive Fantasiewelt zu bilden. Ich bin jedoch mit Herr Greiner nicht derselben Meinung. Als Argument für die Aussage, dass wir nicht lesen, um uns zu amüsieren oder zu unterhalten, benutzt Herr Greiner folgende Aussage: »Wenn das unser Ziel wäre, würden wir fernsehen oder ins Kino gehen oder, wenn wir gesellig sein sollen, ins Café, in eine Diskothek oder auf den Sportplatz». Damit bin ich jedenfalls nur teilweise einverstanden. Herr Greiner hat natürlich recht jedenfalls finde ich, ein Mensch braucht auch Abwechslung und Lesen ist eine gute Unterhaltung zum Beispiel um am Abend zur Ruhe kommen. Ausserdem kann man Spass daran haben ein Buch zu lesen und Unterhaltungen, die Herr Greiner erwähnt hat zu machen. Jedoch finde ich, dass lesen unsere allgemeine Bildung und unser Wissen beeinflusst und uns auch lernt Texte besser zu verstehen. Mit Herr Greiner Antwort der Fiktivwelt bin ich teilweise einverstanden. Ich würde es nicht als Rückziehungsort bezeichnen.  Ich finde, dass lesen diese Fantasiewelt erweitert und Menschen sich dadurch Sachen besser vorstellen können.

Zum Abschluss möchte ich sagen, dass dies nur meine Meinung ist und jede Person die Frage verschwinden beantworten würde. Ich und Ulrich Greiner sind uns nicht ganz einig wie wir diese Frage beantworten jedoch haben wir beide nur unsere Meinung geäussert.